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Bundesligen: Nicht nur gute Erinnerungen ?

01.04.2025 • Bundesligen Autor: SVG Lüneburg 92 Ansichten

Wieder einmal der VfB Friedrichshafen also. Dieser Gegner türmt sich vor der SVG Lüneburg erneut als hohe Hürde vor dem erträumten Erreichen der Finalserie um die Meisterschaft auf, wenn am kommenden Sonnabend in der Bundesliga die Halbfinal-Serie im Modus "best of 5" beginnt. Insgesamt sechsmal erreichte eine SVG-Mannschaft zuvor das Halbfinale, stets war dann Endstation - versüßt immerhin jeweils mit einer Bronzemedaille.

Nicht nur gute Erinnerungen ? - Foto: Michael Behns/SVG

Foto: Michael Behns/SVG

Zweimal setzte Berlin das Stopp-Zeichen, sogar schon viermal waren es die Häfler. In allen Fällen stand zunächst ein Auswärtsspiel an, nun startet das Team von Langzeit-Chefcoach Stefan Hübner erstmals daheim.

Aus sechsmal Bronze
soll endlich mehr werden

Der Vorverkauf für den Auftakt am 5. April, 19 Uhr, läuft bereits unter https://tickets.svg-lueneburg.de/. Auch alle anderen Termine stehen fest. Spiel 2 steigt am Mittwoch, 9. April, 20 Uhr, am Bodensee. Zu Match 3 kommen die Süddeutschen am Sonnabend, 12. April, 19 Uhr, wieder in die LKH Arena. Da drei Siege zum Weiterkommen nötig sind, könnte es danach noch weitergehen. Match 4 ist für den 16. April, 20 Uhr, wieder in Friedrichshafen angesetzt. Das eventuell alles entscheidende fünfte Aufeinandertreffen schließlich würde wieder an der Ilmenau am Ostersonnabend, 19. April, 19 Uhr, stattfinden.

Friedrichshafen - da werden Erinnerungen wach. Gleich in der ersten Saison nach dem Aufstieg erreichten die LüneHünen das Halbfinale. Nachdem sie knapp fünf Wochen zuvor im Pokalendspiel keine Chance gehabt hatten (0:3), sah es in der Liga nicht besser aus. 3:0, 3:0, 3:1 setzte sich der VfB durch, gecoacht von Trainer-Ikone Stelian Moculescu. Das zweite Match fand in der Gellersenhalle statt, nahezu am gleichen Datum, 4. April 2015, wie jetzt zehn Jahre später die Neuauflage in der LKH Arena. In nur 65 Minuten war die Lehrstunde für den Emporkömmling vorbei. Dennoch gilt die SVG seit damals als bester Aufsteiger aller Zeiten.


Die Häfler waren damals ein Team der ganz großen Namen. Zuspieler war Benjamin Toniutti, inzwischen zweifacher Olympiasieger mit Frankreich, seit Jahren beim polnischen Topteam Jastrzebski Wegiel und so auch der SVG in der Champions League wieder begegnet. Und Libero war sein Landsmann Jenia Grebennikov (heute Zenit St. Petersburg), der seit mindestens einem Jahrzehnt als bester seines Fachs gilt. Und dann gab es da neben vielen weiteren Stars auch noch die Ergänzungsspieler Moritz Reichert und Jan Zimmermann, heute gestandene deutsche Nationalspieler, die am Anfang ihrer Karrieren standen.

Das aktuelle Friedrichshafener Team tat sich im Saisonverlauf, auch wegen großer Verletzungsprobleme, oft schwer, auch im ersten Viertelfinale gegen Düren (3:2), sorgte aber jetzt im zweiten Duell doch für klare Verhältnisse und scheint langsam zur Playoff-Form zu finden. Wie letztes Jahr, als der auch damals Hauptrunden-3. ebenfalls erst Düren schlug (3:1, 3:0), dann Giesen in fünf Matches stoppte und schließlich in der Finalserie gegen Berlin sogar 2:0 in Führung ging, bevor sich der Abo-Meister doch noch durchsetzte. Also: dieser Gegner darf nie abgeschrieben werden. (hre)

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