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Champions League: Hilft unerschütterlicher Glaube an die eigene Stärke nochmal?

18.03.2025 • Champions League Autor: SVG Lüneburg 119 Ansichten

Die Chancen auf ein Weiterkommen sind - realistisch betrachtet - gering, die Vorfreude ist dennoch groß bei den LüneHünen vor dem Rückspiel im Viertelfinale der Champions League bei Warta Zawiercie an diesem Dienstag, 18 Uhr (kostenpflichtiger Stream auf sportdeutschland.de).

Hilft unerschütterlicher Glaube an die eigene Stärke nochmal? - Foto: SVG/Höfel

Foto: SVG/Höfel

Das 3:0 (25:15, 25:21, 25:14) der Polen in nur 71 Minuten des Hinspiels war eine Volleyball-Demonstration vom Feinsten. Gespielt wird in der knapp 40 Kilometer südwestlich gelegenen Großstadt Sosnowiec bei Kattowitz in einer Arena für bis zu 3052 Zuschauer - die kleinere und niedrigere Halle in Zawiercie ist für die Champions League nicht zugelassen.

Die Mannschaft von Warta-Chefcoach Michal Winiarski genießt aber auch in der Arena Sosnowiec, eingebettet in einen Sportpark mit Fußballstadion und Eishockeyhalle, große Unterstützung. In den Gruppenspielen der Königsklasse gegen Roeselare/Belgien (2950) und Innsbruck (2640) war sie gut gefüllt, gegen Mailand ausverkauft. Und die Fans sind ja in stattlicher Zahl auch in Lüneburg dabei gewesen, sind eine ähnlich treue Gemeinschaft wie der Lüneblock, von dem natürlich auch wieder eine Abordnung vor Ort ist.

Final4-Turnier wohl unerreichbar

Warta-Kapitän Mateusz Bieniek & Co. werden sich vor eigenen Fans den Einzug ins Final4-Turnier kaum noch nehmen lassen, zumal das dann nahezu vor der Haustür stattfindet, Mitte Mai in Lodz. Natürlich wissen die Gastgeber um ihre Favoritenrolle, natürlich wissen sie aber auch um die Gefährlichkeit der SVG, die Kampfkraft und Siegermentalität mit diesem unerschütterlichen Glauben an die eigene Stärke, den sie auch am Wochenende wieder beim 3:2 in Friedrichshafen bewies, dem fünften Tiebreak-Match seit Mitte Februar.

Längst gilt die SVG am Bodensee als ein Volleyball-Schwergewicht, wie es im Spielbericht stand, andernorts als Team der Stunde, in Berliner Medien teils sogar als neuer Angstgegner der BR Volleys. Speziell in Polen und auch Italien weht aber nochmal ein anderer Wind. Das musste ja auch schon der Abo-Meister von der Spree erfahren. Berlin verlor in der Gruppenphase dieser Saison zweimal gegen Warschau (0:3, 1:3), in der Vorsaison zweimal gegen Piacenza (1:3, 0:3) und scheiterte in den Vorjahren dann im Viertelfinale jeweils an Trentino. Die SVG verlor bekanntlich viermal gegen Jastrzebski Wegiel, wobei im letzten Wettbewerb immerhin ein 2:3 daheim zu Buche stand.

Das alles waren für die LüneHünen auch Spiele zum Lernen auf höchster Ebene (wie auch die Auftritte im CEV Cup), und so gehen sie jetzt die schwere Aufgabe bei Zawiercie an. "Es ist doch super, auf diesem Niveau zu spielen, das sind wir nicht gewohnt. Da kann man noch was lernen. Allein im Aufschlag gibt es nichts Vergleichbares in der Bundesliga", brachte es Simon Torwie im Dyn-Interview nach dem Match in Friedrichshafen auf den Punkt. In der Tat war das Service von Warta eine Klasse für sich, u.a. mit 7 Assen schon im 1. Satz (10 gesamt). Er sowie Theo Mohwinkel und Joscha Kunstmann können auch noch einmal bei Bundestrainer Winiarski vorspielen, die Lehrgangsmaßnahmen der DVV-Auswahlmannschaften vor den Turnieren des Sommers rücken ja näher.

Einer der Besten und "Man of the Match" war im Hinspiel der Diagonale Karol Butryn, der seine gute Form auch am Wochenende wieder bestätigte und in der PlusLiga zum vierten Mal in Folge MVP wurde: 17 Punkte bei einer 50%-Quote beim 3:0 gegen Kellerkind Stal Nysa, womit Warta punktgleich mit Warschau Dritter blieb. Bemerkenswert dabei: Selbst gegen den Tabellen-13. (von 16) spielte die übliche Starting Six und nicht einmal wechselte der Coach aus. Überraschungen wird es wohl auch gegen die SVG nicht geben. Sie kann höchstens selbst überraschen ... (hre)

Ein Public Viewing gibt es im "Restaurant 24", Lüneburger Straße 12 in Kirchgellersen und im Vereinsheim des Ochtmisser SV, Vögelser Straße 20. (

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